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Homberg, den 07.09. 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Was bedeutet Heimat für Sie?“ Diese Frage passt gut zum Heimatfest unserer Stadt, das von Freitag bis Sonntag auf vielfältige Weise gefeiert wurde. 

Was bedeutet Heimat für Sie?
Für mich ist Heimat als Ort das Marburger Land. Da bin ich aufgewachsen, da bin ich gerne, da kann ich meinen Dialekt sprechen. Heimat ist für mich mit Menschen verbunden, die mich schätzen und lieben, die mir vertraut sind. Heimat ist ein Ort, Heimat sind Menschen und ich würde auch sagen, dass ich durch meinen Glauben eine Heimat bei Gott habe. 

Am kommenden Wochenende sind die Gottesdienste in unserer Gemeinde zu den gewohnten Zeiten in unseren Kirchen: Samstag, 18 Uhr in der Tannenwegkirche und am Sonntag, um 10 Uhr in der Stadtkirche (mit Abendmahl). Seien Sie uns willkommen.

Das Gebet um den Frieden bei uns und in aller Welt steht im Zentrum des ökumenischen Friedensgebetes. Dazu laden wir herzlich am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in die katholische Kirche Christus-Epheta ein.

In der Stadtkirche ist zur Zeit eine interessante Ausstellung zum Jubiläum der Homberger Synode zu sehen. Schüler und Schülerinnen der THS haben die Kirche mit Wappen und Mobiles aus Kirchenfenstern geschmückt. Sie haben überlegt, was ihnen heilig ist. In der Posaunenchorecke sind tolle Bilder zu sehen. Mit wem würde der Landgraf heute tagen und sich beraten? Sie werden staunen ebenso wie über die unterschiedlichen Maltechniken der Jugendlichen.
Der Künstler Herr Bauer hat mit Hilfe der KI großflächige Bilder erstellt, wie es vielleicht 1526 bei der Synode in der Stadtkirche aussah. Herzliche Einladung zum Besuch der Ausstellung während des Heimatfestes oder danach. Bis zum 14. September werden die Kunstwerke zu sehen sein. Danke an alle, die mitgemacht haben.

Heimat drückt sich auch durch Musik aus. Besondere Orgelmusik wird am Sonntag, dem 13. September als Doppelkonzert in Berge um 17 Uhr und in Homberg um 18 Uhr erklingen. Herzliche Einladung dazu.

Und ein Bibelwort fällt mir noch zu Heimat ein. Es steht im Epheserbrief. Da heißt es: „So seid ihr nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger und Mitbürgerinnen der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ Bei Gott zu Hause sein, Heimat haben bei Gott in Zeit und Ewigkeit. Das klingt für mich nach großer Geborgenheit und die tut mir in unruhigen Zeiten besonders gut.

So grüße ich Sie ganz herzlich auch im Namen des Kirchenvorstandsteams und meines Kollegen Pfarrer Friedrich Heidelbach.

Gott befohlen!
Pfarrerin Anke Zimmermann



   

 
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