Homberg, 15. Mai 2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
ein Geschenk, zwei Diaserien für Kinder, ein Hammer, eine Tube Posaunenzugfett, mindestens sechs Bücher, eine Pappkiste, ein Mehrfachstecker, einige Registerblätter für DinA4-Mappen – all das (und vielleicht noch vieles mehr, wenn ich genauer hinsehen würde) findet sich auf dem „Durcheinandertisch“, der in meinem Arbeitszimmer steht. Dinge, die ich ins Arbeitszimmer kommend in der Hand habe und für die ich nicht sofort eine Idee habe, wo sie hingehören, finden da erstmal ihren Platz.
Und wissen Sie was? Diese Möglichkeit tut gut. Ein entlastender, guter Ort, so ein „Durcheinandertisch“. Kopf und Hände werden erstmal frei. Ich kann durchatmen. In Ruhe nachdenken. Ein wichtiges Möbelstück an meinem Arbeitsplatz. Ein segensreicher Ort.
Haben Sie auch so etwas? Vielleicht einen Stuhl, ein Regalbrett oder „irgendeine Ecke“? Einen Platz, an dem man erstmal ablegt, etwas unterbringt, um es aus den Händen und aus dem Kopf zu bekommen?
„Mein Durcheinandertisch“ – er wird für mich wie ein Bild für Gott. Auch bei ihm kann ich im Gebet mein Durcheinander abgeben. Das, was nicht gelingt. Das in meinem Leben, wo ich ungerecht und ungeduldig war. Das, was mir unangenehm ist und wofür ich eigentlich keinen Platz habe. Das, worum ich mich sorge…
Das finde ich das grandiose an unserem christlichen Glauben, dass bei Gott auch dafür Platz und Raum ist, was nicht so toll ist in meinem Leben. Das macht erstmal frei.
Bei Gott kann ich sein – ich muss keine Rolle spielen. Bei Gott kann ich sein - mit dem, was durcheinander ist. Bei Gott kann ich sein - mit dem, was mir schwerfällt und mit dem, worum ich mich sorge.
Im ersten Petrusbrief werden wir auf diese Möglichkeit hingewiesen. Da kann man im 5. Kapitel lesen:
„All Eure Sorgen werfet auf ihn!“ Ein Segen, dass wir so einen Gott haben.
Hier nun die Hinweise auf einige Veranstaltungen in den nächsten Tagen:
In der Stadtkirche wird um 12 Uhr ein halbe Stunde Orgelmusik erklingen. Die Reihe Orgelpunkt wird von Andrej Romanov, unserem Bezirkskantor, weitergeführt. Der Eintritt ist frei.
Am Samstagabend und Sonntagvormittag feiern wir unsere Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten und an den gewohnten Orten. Am Sonntag wird ein Taufgottesdienst gefeiert. Herzliche Einladung!
Und am Sonntagnachmittag werden in der Tannenwegkirche Geschichten aus der Bibel erzählt und Musik passend dazu gespielt. Um 16 Uhr ist Beginn, der Eintritt ist frei. Mit einer Kollekte kann man den Hospizdienst Melsunger Land unterstützen.
Und in den Wochen bis zu den Sommerferien nimmt das Synodenfestjahr nochmal mit einigen Veranstaltungen in der Stadtkirche „richtig Fahrt“ auf. Hier ein Überblick auf einige Angebote:
Am 21. Mai ist das Forum Diakonische Kirche in der Stadtkirche (ab 15 Uhr, s.u.).
Am Pfingstsonntag feiern wir in unserer Kirche die Ordination in unserer Landeskirche. Bischöfin Dr. Beate Hofmann wird elf angehende Pfarrerinnen und Pfarrer in ihr Amt einführen. Ein besonderer Gottesdienst, der vom Posaunenchor und der Kantorei musikalisch mitgestaltet wird. Die Ordination ist auch unser Gemeindegottesdienst, so dass ich herzlich dazu einlade. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr.
Am Mittwoch, den 3. Juni, lädt das Diakonische Werk zum Tisch für alle auf den Kirchplatz ein (s.u.).
Eine Woche später wird für 14 Tage eine Installation in der Stadtkirche zu sehen sein, die uns mit in das Geschehen von vor 500 Jahren hineinnimmt.
Und dann freuen wir uns auf das Tauffest in den Efzewiesen, bei dem 15 Menschen getauft werden.
Wer sich umfassender und genauer informieren möchte, findet den Veranstaltungskalender unter www.Syode500.de Schauen Sie mal vorbei!
Hinweisen möchte ich auch noch auf die Halbtagesbusfahrt, die uns dieses Jahr an den Edersee zum dort neu entstandenen Bibelgarten führen wird. Der Reise ist am 24. Juni. Bitte dazu im Gemeindebüro anmelden (Tel: 939825; s.u.).
Herzlich Grüße ich Sie auch im Namen der Kirchenvorstandsmitglieder und der Kollegin Anke Zimmermann.
Bleiben Sie zuversichtlich.
Frieder Heidelbach
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