Homberg, Anfang Mai 2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
in Augsburg findet man die katholische Moritzkirche. Mitten in der Stadt, mitten im Leben, von Kaufhäusern, kleinen Läden, gemütlichen Kaffees, Imbissbuden, Straßenbahn und Menschen umgeben. Eine Citykirche mit einer besonderen Gemeindearbeit.
Wenn man sie durch die mächtigen Portaltüren betritt, fällt auf, dass sie innen ganz in Weiß gehalten ist. Irgendwie schlicht. Irgendwie einfach. Und doch edel. Ohne Malereien, wenig Bilder oder Einrichtungsgegenstände.
Besonders sind sicher die Fenster, die aus dem Halbedelstein Onyx gefertigt sind.
Auffällig war mir aber vor allem die Christusfigur, die sich im Altarraum befindet. Sie ist dem Besucher der Kirche zugewandt. Stoff, über die Altarstufen gelegt, deuten den Weg an. Sie geht mit großen Schritten auf die Gemeinde zu, eilig, zügig, zielgerichtet, mit wehendem Gewand.
Mich rührt diese Figur. Mich rührt sie, weil sie für mich ein Symbol der Liebe Gottes ist. Ja, so ist Gott, erzählt mir dieser Jesus. Er geht auf uns Menschen zu, zielstrebig, will Kontakt und Nähe, bietet sein Dabeisein in unserem Leben an, ruft uns das „Fürchte Dich nicht!“ zu, steht an unserer Seite, dann wenn das Leben gelingt und auch dann, wenn es uns schwerfällt.
In der Woche nach Ostern war ich in Augsburg. Ostern – das Fest des Lebens, das daran erinnert, dass Gott Leben bereit hält für uns Menschen, das weiter geht als das Leben hier auf Erden. Ostern – das Fest, das Hoffnung schenken möchte. Wie gut können wir das im Moment bei dem Durcheinander in unserer Welt gebrauchen. „Gott geht mit!“ – daran erinnert mich der Christus in der Augsburger Moritzkirche. Und darauf will ich vertrauen und hoffen.
Der Christus aus der Augsburger Moritzkirche - Er geht mir nach, auch jetzt noch, wo ich doch schon lange wieder zuhause bin.
Am kommenden Wochenende sind unsere Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten und an den üblichen Orten. Seien Sie herzlich dazu eingeladen.
Dann freuen wir uns auf die zweite Konfirmation am 10. Mai. Neun Jugendlichen werden eingesegnet und wir wünschen ihnen und ihren Familien einen schönen Festtag.
Und: Am Pfingstsonntag werden 11 Vikarinnen und Vikare in der Stadtkirche von unserer Bischöfin Beate Hofmann zu Pfarrerinnen und Pfarrern ordiniert. Das ist ein besonderer Festgottesdienst, zu dem auch Sie als Gemeinde eingeladen sind. Wichtig: Er beginnt erst um 10.30 Uhr. Herzliche Einladung dazu.
Am Mittwoch, den 6. Mai, findet im Rahmen des Festjahres zur Synode um 19.30 Uhr eine weitere besondere Veranstaltung in der Stadtkirche statt. So wird die Veranstaltung, die der Geschichtsverein organisiert hat, beworben: „Reiner Braun, Pfarrer und Kirchenhistoriker, findet über Briefe des Landgrafen Phillips von Hessen einen persönlichen und interaktiven Zugriff auf die Geschichte der Reformation. In den Briefen des damals 20-jährigen Landgrafen an seine Mutter wird historische Kommunikation lebendig; sie lassen uns eintauchen in die Geisteswelt des Jahres 1526. Der interaktive Vortrag bietet dabei die Möglichkeit, verschiedene Rollen einzunehmen und sich aus diesen Rollen heraus zu den Aussagen zu äußern. Das Publikum erschließt gemeinsam mit Reiner Braun einen historischen Dialog.“ Herzliche Einladung!
Unter www.synode500.de findet man weitere Veranstaltungshinweise für das Synodenjahr.
Am 17. Mai laden wir zur Fortsetzung unserer kleinen Reihe „Geschichten und Musik“ in die Tannenwegkirche ein (s.u.). Um 16 Uhr beginnt der Musik- und Erzählnachmittag.
Erinnert sei nochmal an das Tauffest am 14. Juni in den Efzewiesen. Kurzentschlossene können sich gerne noch melden. Weisen Sie auf dieses Fest gerne in Ihren Familien und Freundeskreisen hin.
Und am Mittwoch, den 24. Juni, bieten wir die Halbtagsfahrt zum Bibelgarten am Edersee an. Auch hier sind im Bus noch ein paar Plätze frei. Die Anmeldung erfolgt über das Gemeindebüro, Tel.: 939825.
Die Moritzkirche in Augsburg. Vielleicht kommen Sie einmal nach Augsburg. Dann lege ich Ihnen ans Herz: Besuchen Sie diese schöne Kirche mit ihrem besonderen Christus.
Bleiben Sie zuversichtlich.
Frieder Heidelbach
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